Aus die Maus

Hallo Frau Schwemlein. Ihr Mann war gestern bei mir und hat mir eine Funkmaus für mein neues Notebook gebracht. Sagen Sie mal, kann es sein, dass die Batterie schon leer ist?

Hm, das ist nicht auszuschließen, ich kann es mir aber nicht so recht vorstellen. Eigentlich dürfte das bei einer neuen Maus ja nicht sein. Ich sag’ meinem Mann Bescheid. Wenn er es zeitlich schafft, schaut er später noch bei Ihnen vorbei.

Oh ja, das ist nett.

Am Abend frage ich meinen Mann, ob er denn noch bei unserer Kundin war.

Ja, alles in Ordnung

An was lag’s denn?

Hm, keine Ahnung.

Schön, manchmal lösen sich Probleme von ganz alleine.

Ja – (wir lachen beide)

Am nächsten Tag ruft unsere Kundin wieder an.

Frau Schwemlein, das ist mir jetzt furchtbar peinlich. Gestern war ihr Mann hier und die Maus funktionierte wunderbar. Aber jetzt habe ich wieder das gleiche Problem wie gestern. Nichts geht mehr richtig. Schiebe ich die Maus nach oben, so geht der Mauszeiger nach unten. Die Maus macht g’rad was sie will. – (Kundin lacht)

Merkwürdig, am besten Sie rufen meinen Mann auf dem Handy an. Haben Sie die Nummer?

Ja.

Anruf nach einer Stunde

Frau Schwemlein ich kann Ihren Mann leider nicht mehr erreichen. (schallendes Gelächter am anderen Ende der Leitung) Sagen Sie ihm bitte er muss nicht mehr kommen. Die Maus geht wieder.

Wie? Was haben Sie denn gemacht?

Wollen Sie das wirklich wissen?

Na klar.

Das Problem saß vor der Maus. Ich halte sie jetzt richtig herum. Kein Wunder, dass die Maus bei Ihrem Mann funktioniert. Er weiß halt wie man eine Funkmaus richtig hält.

Wie man eine Funkmaus richtig hält

Tja, manchmal kann so ein kleines Mäuschen so große Sorgen bereiten. ;-)

In diesem Sinne
Christa Schwemlein

Thekengespräche

„Eignet sich Social-Media auch für mich?  Ich frag’ mich was es mir bringt, wenn ich auf diesen Zug springe? Bin ich altmodisch, wenn ich mich diesem Trend nicht anschließe?”

Diese und ähnliche Fragen wurden während unseres zweitägigen Gemeindefestes lebhaft an der Theke meines Mannes diskutiert. Sie sehen, Christen haben neben ihrem Glauben durchaus auch noch andere Themen. ;-)

Ein Thekengespräch

Spaß beiseite. Social Media liegt im Trend und die Schar der Anhänger wächst ständig. Bei Antworten zu derartigen Fragen muss ich jedoch immer aufpassen, dass ich wegen meiner Begeisterung für die Sache nicht jemanden zu etwas rate, was er am Ende gar nicht benötigt.

Deshalb betone ich gleich zu Beginn solcher Gespräche, dass ich mir meine Arbeit ohne das Internet, ohne Computer und ohne die modernen Medien überhaupt nicht mehr vorstellen kann, ich aber immer noch ganz konservativ Weihnachtskarten schreibe, Bücher lese und mein Handy mehr aus als an ist. Freunde und Bekannte treffe ich nach wie vor persönlich. Auf Facebook pflege ich nur einen kleinen „Freundeskreis“. Google+ nutze ich noch nicht und den tieferen Sinn von Twitter habe ich bis heute nicht verstanden. Deshalb würde ich mich aber nicht als altmodisch bezeichnen.

Das „Social- oder Mitmachweb“ nutze ich überwiegend zur Informationsgewinnung. Mein “ver-ruecktes” Blog betreibe ich als Hobby, genauso wie andere Menschen eben stricken oder kegeln. Egal wie man zu den sozialen Medien steht, ob man sie mag oder nicht mag, die Entwicklung schreitet fort und keiner kann die Uhr zurückdrehen.

Bleibt die Frage: Muss ich da als kleines Unternehmen mitmachen? Ehrliche Antwort? Ich weiß es nicht. An dieser Stelle fällt mir ein Zitat von Mirco Lange, dem Inhaber der PR-Agentur talk@bout und meinem Dozenten an der ”Social-Media-Akademie” bei einer Twittwochveranstaltung in Mannheim ein.

Wer im realen Leben nicht kommunizieren kann, kann es auch im “Social-Web” nicht.

Was meint: Wer im normalen Leben keine Geschäfte abschließen kann, kann es auch im “Social-Web” nicht. Deshalb bleiben Sie gelassen. Fans und User sind noch lange keine zahlenden Kunden. Was nützen mir zig- tausend Fans und User, wenn ich nichts zu beißen habe? Die Kunst besteht darin Fans und User in treue Kunden zu verwandeln. Und wenn Ihnen dies außerhalb des Netzes gelingt, dann sind Sie auf der richtigen Seite und zeitgemäß aber auf keinem Fall altmodisch.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, für oder gegen “Social Media”, ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg.

Ihre
Christa Schwemlein

Der Drucker druckt nicht

Christa Schwemlein„Herr Schwemlein, können Sie bitte kommen? Seit zwei Tagen versuchen wir verzweifelt unseren neuen Drucker mit Scanner und Fax zu installieren, aber es will einfach nicht klappen. Der Drucker wird von Windows nicht gefunden“.

Mein Mann löschte zunächst die vorhandenen Druckerinstallationen, führte erneut eine Installation mit Hilfe der beigefügten CD aus und fragte nach dem Druckeranschlusskabel. Er blickte in ein erstauntes Gesicht.

“Der Drucker soll doch über WLAN, also über Funk, funktionieren“, bekam er zur Antwort. „Es war kein Kabel dabei, folglich muss er doch über Funk angeschlossen werden können?“

Dieses Druckerproblem hatten wir in den sechs Jahren unserer Selbständigkeit nicht zum ersten Mal.

Fazit:

Wenn bei einem Drucker kein Anschlusskabel dabei ist, so bedeutet das nicht automatisch, dass es sich um einen WLAN-Drucker handeln muss, sondern dass der Hersteller oder der Verkäufer dieses Druckers gespart haben könnte, nämlich das Kabel.

Achtung!

WLAN-Drucker sind auf der Verpackung als solche gekennzeichnet. Zur Sicherheit den Verkäufer fragen!

Christa Schwemlein

Silversurfer, Best-Agers, Digital Immigrants

Christa SchwemleinWas macht denn Ihr “ver-ruecktes” Blog Frau Schwemlein? Man liest ja gar nicht’s mehr?

Ach Frau Bauer, Ideen hätte ich genug. Aber die müssen halt alle in Worte gefasst werden und das ist mühsame Schreibarbeit, zu der mir im Augenblick die Zeit fehlt. Das Blog liegt auf Eis. Erstens bin ich mit meinen Jahresabsschlüssen beschäftigt und zweitens will ich mit unserem Firmenblog einen neuen Aufbruch wagen.

Haben Sie denn schon Ideen was Sie da schreiben wollen?

Hm, noch nicht so richtig Frau Bauer. Ich würde gerne über die täglichen Probleme unserer Silversurfer schreiben und das, was wir ihnen vor Ort erklären im Blog zum Nachlesen festhalten.

Silversurfer? (schallendes Gelächter) Echt, Frau Schwemlein Sie sind die Härte. Was ist denn das schon wieder?

Silversurfer Frau Bauer, das sind die sogenannten Best-Agers oder auf neudeutsch die „Digital Immigrants“. Kennen Sie diese Ausdrücke nicht?

Nein. (wir lachen beide)

Ok, ich klär’ Sie auf. Aber bitte erst nach der Maske. :-)

Während der Maske und der anschließenden Massage formuliere ich in Gedanken bereits diesen Beitrag und kann es kaum erwarten, diesen zu Blog zu bringen.

Silversurfer, Best-Agers und „Digital Immigrants“ meint so ziemlich das gleiche, Frau Bauer. „Digital Immigrants“ sind Menschen, die den Umgang mit dem Internet erst neu erlernen mussten, um die Vorzüge des Netzes nutzen zu können. Zu Ihnen zählen Menschen wie Sie und ich. Menschen, die sich noch daran erinnern, dass man zum Lösen anspruchsvoller Schulaufgaben statt einer „Maus“ ein Buch in die Hand nahm. ;-)
In der Gruppe der „Digital Immigrants“ befinden sich die sogenannten „Silversurfer“. Man nennt sie auch „Best-Agers“. Zu dieser Gruppe gehören Menschen wie ich zum Beispiel, die den Umgang mit dem Internet erst im höheren Alter gelernt haben. Im Allgemeinen zählt man hierzu Personen ab dem 50. Lebensjahr. Alles klar? :-D

***

Liebe Frau Bauer, ich danke Ihnen für die Anregung zu diesem amüsanten Blogbeitrag und die Genehmigung unseren kleinen Dialog während der Kosmetikbehandlung, hier veröffentlichen zu dürfen. Sollten Sie weitere Fragen haben, nur zu. ;-)

Ihre
Christa Schwemlein

P.S.
Beate Bauer ist die Inhaberin von “Hautnah Cosmetic” hier in Mannheim-Sandhofen und ist seit vielen Jahren dafür verantwortlich, dass ich nicht so alt aussehe wie ich bin. :-)
- Tel.: 0621 / 75 85 08 -

Alle Jahre wieder

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Leserinnen und Leser,

wie jedes Jahr findet auch heuer wieder der traditionelle „BAZAR“ in unserer Kirchengemeinde St. Bartholomäus in Mannheim-Sandhofen statt.

Die PC-Betreuung hilft beim traditionellen GemeindefestTermin ist wie immer das erste Wochenende im Februar. Daher bitte ich von PC-Ausfällen, Computerviren oder ähnlichem in der Zeit von Samstag, den 4. Februar bis einschließlich Dienstag, den 7. Februar Abstand zu nehmen, da ich, ebenfalls traditionell, an diesen Tagen mit dem Aufbau, dem Ausschank und dem Abbau „meiner Theke“ im Foyer des Gemeindehauses ausgelastet bin.

Während meiner PC-fernen Tätigkeit des Getränkeausschankes werde ich sicher Zeit finden, das ein oder andere „Thekengespräch“ zu führen. Gerne auch über Viren, Trojaner, Hardwareprobleme, Internet und Social Media. Und das natürlich gratis, oder vielleicht für ein „Viertele“. Ich freue mich sehr, wenn ich den Einen oder die Andere meiner treuen Kundschaft begrüßen kann.

Ein Besuch unseres Gemeindefestes lohnt sich auf jeden Fall, selbstverständlich auch ohne Computerprobleme. Es gibt lecker Essen, reichlich zu trinken, eine Tombola, diverse Programmpunkte und das alles zu moderaten Preisen. Und am Sonntag gibt es vor dem Frühschoppen selbstverständlich einen Gottesdienst – „Fer umme“ ;-)

Also, bis Anfang Februar.

Walter Schwemlein
Ihr PC-Betreuer

 

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