Twitter & Co

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Leserinnen und Leser,

sicher haben Sie die Verweise auf Twitter und Facebook sowohl hier im Blog als auch auf unserer Firmenhomepage schon bemerkt. D’rauf geklickt hat aber bis jetzt kaum jemand. Ich muss gestehen: Das hat sich bisher auch nicht gelohnt.

Bei meinem Twitteraccount ist nichts los, bei Facebook ist kaum etwas los. Da ich nicht wirklich der WEB 2.0-Freak bin und es unwahrscheinlich ist, das ich mich dahingehend noch entwickeln werde, wird der Twitteraccount in Kürze gelöscht werden. Bei Facebook ist meine Frau mit ihrem privaten Account am Puls des Geschehens. Sie erreicht dort und auch mit ihrem privaten Blog mehr Kunden- und Neukunden als mit unserer Facebookseite. Dies bestätigt mich in meiner Überzeugung, dass für ein kleines Unternehmen, so wie unseres eines ist, der beste USP immer noch die eigene Persönlichkeit ist. Deshalb wird mein Facebookaccount dem Twitteraccount sehr wahrscheinlich folgen.

Die Traurigkeit ob dieser Maßnahmen wird sich, so vermute ich, bei Ihnen meine lieben Leserinnen und Leser in Grenzen halten. „Social Media is what you make it“, hat meine Frau während Ihres Social-Media-Basislehrganges im Sommer 2010 gelernt. Ich denke, um Social Media erfolgreich zu nutzen, ist es auch nicht notwendig eine Vielzahl von Plattformen zu bedienen. Wir haben das Blog, und das wird, dank meiner Frau, weiter leben.

In diesem Sinne,

Walter Schwemlein
Ihr PC-Betreuer

Sie oder Du?

„Über den Umgang mit Menschen“ zählt zu einem der bekanntesten Bücher desChrista Schwemlein Bestsellerautors Adolph Freiherr von Knigge. Heute ist „Knigge“ ein Synonym für höfliches Verhalten und wen wundert’s, dass im Zeitalter des Internets „Knigge“ in Form von „Netiketten“ eine Renaissance erlebt.

Mit der Höflichkeit und dem Respekt ist das ja so eine Sache. An meinem Arbeitsplatz werde ich normalerweise gesiezt. Nicht aber wenn ich bei einer schwedischen Firma arbeite, wo das „Du“ gang und gäbe ist. Mit dem ersten „Hey du“ war ich in den 80ern in die große schwedische Familie aufgenommen. Ehrlich, nicht immer war mir wohl mit diesem egalisierenden „Du“. Schließlich war ich neu in dem Unternehmen, stand am Anfang meines Berufslebens und hatte einen Mordsrespekt vor meinen Vorgesetzten.

Seit der Einführung des Internets sind auch hier zu Lande die „Duzfreunde“ auf dem Vormarsch. In den sozialen Netzwerken wird das kollegiale „Du“ bevorzugt. Es soll einen wohlwollenden und vertrauensvollen Umgang miteinander signalisieren. Ich weiß nicht wie es Ihnen damit geht, aber ich empfinde dieses unvereinbarte „Du“ ungewohnt und je nachdem von wem es kommt auch ausgesprochen unhöflich. Mittlerweile gibt es eine Zwischenlösung: Das  „BLOG-DU“.

Analog zum „Arbeits- Du“, wo sich für die Zeit der gemeinsamen Arbeit alle duzen und man danach wieder zum Sie übergeht, duzt man sich im Blog und wechselt bei einer persönlichen Begegnung, sofern man nicht ohnehin „per Du“ ist, zum förmlichen Sie. Meine Erfahrung mit dieser Lösung? Diesen Schwank aus meinem Leben, den erzähle ich Ihnen bei Gelegenheit auf meinen ver-rueckten Seiten. :-)

Auch wenn ich damit gegen den Strom schwimme, so mag ich mich im Internet nicht anders verhalten wie im realen Leben auch. Deshalb habe ich mich für die Anrede in den Beiträgen für das respektvolle „Sie“ entschieden, das aber durchaus von Herzen kommt. In den Kommentaren verhalte ich mich wie es unter erwachsenen Menschen üblich ist. Menschen, die ich nicht kenne begegne ich mit Sie. Bei Menschen, mit denen ich bereits “per Du” bin, bleibts beim Du. Ganz einfach, oder? ;-)

So und jetzt hoffe ich, dass das Eis gebrochen ist und wir endlich anfangen dieses Blog mit Inhalt zu füllen. Warum der Start so lange dauert? „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ und ich gestehe, den wollte ich mir so lange als möglich bewahren. ;-)

In diesem Sinne

Ihre
Christa Schwemlein

Noch ein Blog – warum?

Christa Schwemlein

Weil es für die PC-Betreuung Schwemlein noch keines gibt, ganz einfach. Nicht wahr? ;-)

Doch Spaß beiseite. Mit dem Gedanken, für unseren kleinen PC-Service ein Blog zu starten, gehe ich schon lange schwanger. Ermutigung und den letzten Anstoß hierzu bekam ich von der IHK Rhein Neckar im Juli dieses Jahres “Warum steht ‘Speedport oder Router‘ nicht auf Ihrer Firmenhomepage” wollte man beim Webchecktag wissen. „Mit Blick auf Ihre Zielgruppe würde ein Beitrag wie dieser Ihrer Firmenhomepage eine persönliche Note verleihen.“ 

Den Gedanken haben wir aufgegriffen und deshalb begrüße ich Sie heute auf Schwemlein’s Blog.

Als „Entbindungstermin“ haben wir den 16.11.2011 gewählt. Heute, vor genau acht Jahren, habe ich meine ersten Schritte ins Netz gewagt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen blassen Schimmer, was eine Webseite, ein Blog oder eine URL überhaupt ist. „Gemailt“ oder „gegoogelt“ hatte ich bis dato auch noch nie. „Hinterdörflerisch“, höre ich Sie jetzt sagen. Da haben Sie Recht, aber dazu stehe ich und ich gebe gerne zu: „Ich habe bis dahin nichts vermisst.“

Internetvertraute Mitleserinnen und Mitleser werden sich vielleicht fragen, wieso ein konservatives Blog, wo es doch heutzutage Facebook, Twitter und vieles mehr gibt. Ich gestehe, die virtuellen Neuheiten sind mir immer noch fremd und werden es vermutlich auch immer bleiben. Aber ich verweigere mich ihnen nicht. Wie Sie sehen, habe ich ja auch „bloggen“ gelernt. ;-)

Sowohl für meinen Mann als auch für mich stehen Menschen und vertrauensvolle Beziehungen im Vordergrund. Zu unseren Kunden pflegen wir ein freundschaftliches Verhältnis. Wir lieben die Kommunikation und nehmen daraus immer wieder wertvolle Anregungen mit. Deshalb haben wir uns gedacht, dass es schön wäre, diesen Dialog auch im Netz zu pflegen. Als Medium haben wir das Blog gewählt, weil es für uns etwas Verbindlicheres hat als es die Oberflächlichkeit und Kurzatmigkeit der begrenzten Zeichensprache von Facebook und Twitter es zulassen.

Um was es hier gehen wird weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Wege entstehen oft erst im gehen. In diesem Sinne schreibe ich einfach mal darauf los und lasse den Dingen ihren Lauf. Alles andere wird sich zeitgemäß entwickeln. Warten wir’s ab.

Ihre
Christa Schwemlein