Die neuen Medien-Internet, Facebook & Co

Christa SchwemleinNach langer Pause gibt es hier mal wieder etwas zu berichten. Morgen, am Dienstag, den 23. April 2013 sind mein Mann und ich zu Gast im Gemeindehaus der Pfarrei St. Josef in Mannheim-Lindenhof . Ab 19.30 Uhr sprechen wir dort über die neuen Medien. Thema unseres Vortrages:

Internet, Facebook & Co. Nutzen Ja?  – Auf muss ich achten.

 

Mein Mann wird über die Basissicherheit bei der Benutzung von Computer und Internet berichten. Sein Vortrag ist angereichert mit Beispielen aus seinem täglichen Arbeitsaltag. 
Der Schwerpunkt unseres Vortrages liegt im zweiten Teil und wird von mir vorgetragen und ist den Themen der ”Sozialen-Medien” gewidmet.

  • Was ist Social Media?
  • Welche Kanäle gibt es?
  • Die Grundfunktionen
  • Die wichtigsten Plattformen.
  • Vorzüge für Privatpersonen, Firmen und die Kirche.
  • Social Media für die Kirche?
  • Ein bisschen Recht und typische Rechtsverletzungen.
  • Gefahren
  • Mit Kindern im Netz und

ein paar Tipps für Facebook-Nutzer.

Das Thema ist komplex. Es war so angefragt und gewünscht. Ich bin echt gespannt, ob wir dieses Pensum schaffen. Wie auch immer, wir beide haben uns gut vorbereitet und freuen uns auf einen Abend auf dem Lindenhof. 

Bis Morgen, Ihre
Christa Schwemlein

Word of Mouth

Tu Gutes und sorge dafür, dass andere darüber sprechen, habe ich während meines “Social-Media-Basis-Lehrgangs” im Sommer 2010 gelernt. Ja, und das will ich hiermit gerne tun.

Während unserer Vorbereitungen für den Katholikentag erreichte uns Anfang der Woche ein unerwarteter Geldsegen. 200,00 Euro von der Schreinerwerkstatt Isele in Sandhofen zum Katholikentag für die Betreuung der Gäste in unserer Pfarrgemeinde „St.Bartholomäus“. Dafür sage ich als “Quartiermeisterin” und im Namen unserer Gemeinde, recht herzlich Danke.

Das Geld verwenden wir für unser „Nachtcafé“, das am Donnerstag und Freitag ab 19.00 Uhr im Gemeindehaus „St.Bartholomäus“ die Türen öffnet. Wer Lust hat, ist herzlich eingeladen in zwangloser Runde die Tage mit uns dort ausklingen zu lassen.

Marketingfachleute werden sich vielleicht fragen: “Warum schenkt sie denn dem großzügigen Spender keinen Link?”. Würde ich gerne, sehr gern’ sogar. Allerdings hat sich seit meinen Beobachtungen vor Jahren diesbezüglich in Sandhofen nicht viel geändert. So heißt’s bei uns nach wie vor:

“Social Media is what you make it”. ;-)

 

Wie macht man Karriere?

Es gibt zwei Möglichkeiten Karriere zu machen, wusste der amerikanische Schauspieler Danny Kaye.

Entweder man leistet wirklich etwas oder man behauptet, etwas zu leisten. Kaye rät zu der ersten Methode. Er begründet dies damit, dass die Konkurrenz bei dieser Methode bei weitem nicht so groß ist.

Kluger Mann dieser Danny Kaye. :-)

Wenn es nichts mehr zu “gucken” gibt – von Cookies und Icons

Christa SchwemleinViele Probleme tauchen immer wieder auf. Auch die nachfolgende Episode, die ich vor Jahren in meinem privaten Blog veröffentlichte, war jüngst wieder brandaktuell.

***

”Hallo Frau Schwemlein, ich brauche ganz dringend Ihren Mann.”

“Oh, das tut mir Leid. Mein Mann ist unterwegs und so viel ich weiß, wird es heute sehr spät werden.”

“Vielleicht können ja Sie mir helfen?”  -

Obwohl ich wirklich herzlich wenig Ahnung auf diesem speziellen Gebiet habe, konnte ich dem einen oder anderen Kunden in der Vergangenheit behilflich sein. Um was es ginge wollte ich wissen.

“Ich möchte meinem Sohn, wissen Sie dem Großen, der, der in Amerika lebt eine E-Mail zum Geburtstag schreiben und jetzt sind alle meine Cookies weg.”

“Aber zum E-Mail schreiben brauchen Sie doch gar keine Cookies”, tröstete ich sie. “Und außerdem ist es gut, wenn Sie ab und an die Cookies auf ihrem Computer löschen”

“Aber ich kann doch ohne diese Cookies gar keine Mail schreiben,” fuhr sie verzweifelt fort.

Ich konnte mir das Problem unserer Kundin so gar nicht vorstellen und bot ihr an, mal kurz vorbei zu kommen. Ihre Erleichterung und die Freude, dass sich jemand ihres Problems annahm, spürte ich sehr deutlich. 10 Minuten später war ich bei ihr. Sie führte mich umgehend ins Wohnzimmer an ihren PC, der bereits gestartet war.

Sehen Sie alle Cookies sind weg” und dabei deutete sie auf den Bildschirm, auf dem nur das Windows-Hintergrundbild ohne ein einziges Icon zu sehen war. Ungläubig fragte ich, an was sie denn sehe, dass die Cookies verschwunden seien.

“Ah, weil halt auf dem Bildschirm nix mehr zu gucken da ist”, war ihre logische Antwort.

Ich musste mir das Lachen verkneifen, konnte aber ihr Problem sehr gut verstehen, da ich in der Vergangenheit mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatte.

“Achtung, jetzt kommt die Fachfrau“, grinste ich. “Sehen Sie, so einfach geht das bei Windows XP.”

• Rechte Maustaste auf den Bildschirm-Hintergrund

• Symbole anordnen

• Desktopsymbole anzeigen

• alle “Guckies” sind wieder da

• Problem gelöst

• FERTIG!

Ich erklärte ihr noch den Unterschied zwischen Cookies und “Guckies”, die man übrigens “Icons” nennt, und zeigte ihr wie die richtigen “Cookies” zu löschen sind. Anschließend tranken wir noch einen Kaffee und ich bekam die Erlaubnis, diese Episode zu veröffentlichen. Ja, und das war vor fast genau vier Jahren. Aber die Probleme gleichen sich noch immer.

In diesem Sinne, AHOI! Heut’ ist Altweiberfasching, nur mal eben so nebenbei. :-)

Ihre
Christa Schwemlein

E-Mail-Sicherheit

Ein alter Araber …


… lebt seit mehr als vierzig Jahren in der Nähe von New York.

Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er lebt alleine und ist alt und schwach. Sein einziger Sohn studiert in Paris. Eines Tages schreibt er seinem Sohn eine E-Mail und schildert das Problem:

Lieber Ahmed,

ich bin tief traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln mehr pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn du hier wärest würdest du mir helfen den Garten umzugraben.

Ich liebe dich.
Dein Vater.

Tags d’rauf erhält der alte Mann folgende E-Mail:

Liebster Vater,

bitte mache nichts im Garten. Dort habe ich *die Sache* versteckt.

Ich liebe dich auch.
Dein Ahmed

Um vier Uhr morgens kommen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA zu dem alten Mann. Sie suchen überall, in den Schränken, unterm Bett und nehmen, da sie im Haus nichts finden, den ganzen Garten auseinander. Sie suchen jeden Millimeter ab, finden jedoch nichts. Enttäuscht gehen sie wieder weg.

Am darauf folgenden Tag erhält der alte Mann wieder eine E-Mail von seinem Sohn:

Lieber Vater,

ich hoffe, dass der Garten mittlerweile umgegraben ist und du die Kartoffeln jetzt pflanzen kannst. Mehr konnte ich für dich auf die Entfernung nicht tun.

In Liebe dein Ahmed

Quelle: mir unbekannt

***

Zwar gilt für E-Mails auch das Postgeheimnis, aber so wie jeder Briefträger eine Post- oder Ansichtskarte lesen kann, so kann auch jeder mit dem E-Mailtransport befasste Admin jede E-Mail lesen. Deshalb gilt: Entweder E-Mails verschlüsseln, darüber wird mein Mann bei Gelegenheit schreiben, oder nur Nachrichten per E-Mail übermitteln, die man auch auf eine Postkarte schreiben würde.

Wie so viele Erfindungen der Menschen kann auch das Internet für Vergehen missbraucht werden, ohne dass deshalb am grundsätzlichen Wert gezweifelt werden muss.

In diesem Sinne
Christa Schwemlein

Nachtrag am 15.02.2012
Passend zu diesem Thema habe ich heute den Artikel “Saubere und sichere E-Mail-Konten” gefunden. Er ist erschienen im Blog “Meine Firma und ich”, ein Produkt von Haufe-Lexware. Das Blog richtet sich an Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer.