Thekengespräche

„Eignet sich Social-Media auch für mich?  Ich frag’ mich was es mir bringt, wenn ich auf diesen Zug springe? Bin ich altmodisch, wenn ich mich diesem Trend nicht anschließe?”

Diese und ähnliche Fragen wurden während unseres zweitägigen Gemeindefestes lebhaft an der Theke meines Mannes diskutiert. Sie sehen, Christen haben neben ihrem Glauben durchaus auch noch andere Themen. ;-)

Ein Thekengespräch

Spaß beiseite. Social Media liegt im Trend und die Schar der Anhänger wächst ständig. Bei Antworten zu derartigen Fragen muss ich jedoch immer aufpassen, dass ich wegen meiner Begeisterung für die Sache nicht jemanden zu etwas rate, was er am Ende gar nicht benötigt.

Deshalb betone ich gleich zu Beginn solcher Gespräche, dass ich mir meine Arbeit ohne das Internet, ohne Computer und ohne die modernen Medien überhaupt nicht mehr vorstellen kann, ich aber immer noch ganz konservativ Weihnachtskarten schreibe, Bücher lese und mein Handy mehr aus als an ist. Freunde und Bekannte treffe ich nach wie vor persönlich. Auf Facebook pflege ich nur einen kleinen „Freundeskreis“. Google+ nutze ich noch nicht und den tieferen Sinn von Twitter habe ich bis heute nicht verstanden. Deshalb würde ich mich aber nicht als altmodisch bezeichnen.

Das „Social- oder Mitmachweb“ nutze ich überwiegend zur Informationsgewinnung. Mein “ver-ruecktes” Blog betreibe ich als Hobby, genauso wie andere Menschen eben stricken oder kegeln. Egal wie man zu den sozialen Medien steht, ob man sie mag oder nicht mag, die Entwicklung schreitet fort und keiner kann die Uhr zurückdrehen.

Bleibt die Frage: Muss ich da als kleines Unternehmen mitmachen? Ehrliche Antwort? Ich weiß es nicht. An dieser Stelle fällt mir ein Zitat von Mirco Lange, dem Inhaber der PR-Agentur talk@bout und meinem Dozenten an der ”Social-Media-Akademie” bei einer Twittwochveranstaltung in Mannheim ein.

Wer im realen Leben nicht kommunizieren kann, kann es auch im “Social-Web” nicht.

Was meint: Wer im normalen Leben keine Geschäfte abschließen kann, kann es auch im “Social-Web” nicht. Deshalb bleiben Sie gelassen. Fans und User sind noch lange keine zahlenden Kunden. Was nützen mir zig- tausend Fans und User, wenn ich nichts zu beißen habe? Die Kunst besteht darin Fans und User in treue Kunden zu verwandeln. Und wenn Ihnen dies außerhalb des Netzes gelingt, dann sind Sie auf der richtigen Seite und zeitgemäß aber auf keinem Fall altmodisch.

Wie auch immer Sie sich entscheiden, für oder gegen “Social Media”, ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg.

Ihre
Christa Schwemlein

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