Der Drucker druckt nicht

Christa Schwemlein„Herr Schwemlein, können Sie bitte kommen? Seit zwei Tagen versuchen wir verzweifelt unseren neuen Drucker mit Scanner und Fax zu installieren, aber es will einfach nicht klappen. Der Drucker wird von Windows nicht gefunden“.

Mein Mann löschte zunächst die vorhandenen Druckerinstallationen, führte erneut eine Installation mit Hilfe der beigefügten CD aus und fragte nach dem Druckeranschlusskabel. Er blickte in ein erstauntes Gesicht.

“Der Drucker soll doch über WLAN, also über Funk, funktionieren“, bekam er zur Antwort. „Es war kein Kabel dabei, folglich muss er doch über Funk angeschlossen werden können?“

Dieses Druckerproblem hatten wir in den sechs Jahren unserer Selbständigkeit nicht zum ersten Mal.

Fazit:

Wenn bei einem Drucker kein Anschlusskabel dabei ist, so bedeutet das nicht automatisch, dass es sich um einen WLAN-Drucker handeln muss, sondern dass der Hersteller oder der Verkäufer dieses Druckers gespart haben könnte, nämlich das Kabel.

Achtung!

WLAN-Drucker sind auf der Verpackung als solche gekennzeichnet. Zur Sicherheit den Verkäufer fragen!

Christa Schwemlein

Silversurfer, Best-Agers, Digital Immigrants

Christa SchwemleinWas macht denn Ihr “ver-ruecktes” Blog Frau Schwemlein? Man liest ja gar nicht’s mehr?

Ach Frau Bauer, Ideen hätte ich genug. Aber die müssen halt alle in Worte gefasst werden und das ist mühsame Schreibarbeit, zu der mir im Augenblick die Zeit fehlt. Das Blog liegt auf Eis. Erstens bin ich mit meinen Jahresabsschlüssen beschäftigt und zweitens will ich mit unserem Firmenblog einen neuen Aufbruch wagen.

Haben Sie denn schon Ideen was Sie da schreiben wollen?

Hm, noch nicht so richtig Frau Bauer. Ich würde gerne über die täglichen Probleme unserer Silversurfer schreiben und das, was wir ihnen vor Ort erklären im Blog zum Nachlesen festhalten.

Silversurfer? (schallendes Gelächter) Echt, Frau Schwemlein Sie sind die Härte. Was ist denn das schon wieder?

Silversurfer Frau Bauer, das sind die sogenannten Best-Agers oder auf neudeutsch die „Digital Immigrants“. Kennen Sie diese Ausdrücke nicht?

Nein. (wir lachen beide)

Ok, ich klär’ Sie auf. Aber bitte erst nach der Maske. :-)

Während der Maske und der anschließenden Massage formuliere ich in Gedanken bereits diesen Beitrag und kann es kaum erwarten, diesen zu Blog zu bringen.

Silversurfer, Best-Agers und „Digital Immigrants“ meint so ziemlich das gleiche, Frau Bauer. „Digital Immigrants“ sind Menschen, die den Umgang mit dem Internet erst neu erlernen mussten, um die Vorzüge des Netzes nutzen zu können. Zu Ihnen zählen Menschen wie Sie und ich. Menschen, die sich noch daran erinnern, dass man zum Lösen anspruchsvoller Schulaufgaben statt einer „Maus“ ein Buch in die Hand nahm. ;-)
In der Gruppe der „Digital Immigrants“ befinden sich die sogenannten „Silversurfer“. Man nennt sie auch „Best-Agers“. Zu dieser Gruppe gehören Menschen wie ich zum Beispiel, die den Umgang mit dem Internet erst im höheren Alter gelernt haben. Im Allgemeinen zählt man hierzu Personen ab dem 50. Lebensjahr. Alles klar? :-D

***

Liebe Frau Bauer, ich danke Ihnen für die Anregung zu diesem amüsanten Blogbeitrag und die Genehmigung unseren kleinen Dialog während der Kosmetikbehandlung, hier veröffentlichen zu dürfen. Sollten Sie weitere Fragen haben, nur zu. ;-)

Ihre
Christa Schwemlein

P.S.
Beate Bauer ist die Inhaberin von “Hautnah Cosmetic” hier in Mannheim-Sandhofen und ist seit vielen Jahren dafür verantwortlich, dass ich nicht so alt aussehe wie ich bin. :-)
- Tel.: 0621 / 75 85 08 -

Alle Jahre wieder

Liebe Kundinnen und Kunden,
liebe Leserinnen und Leser,

wie jedes Jahr findet auch heuer wieder der traditionelle „BAZAR“ in unserer Kirchengemeinde St. Bartholomäus in Mannheim-Sandhofen statt.

Die PC-Betreuung hilft beim traditionellen GemeindefestTermin ist wie immer das erste Wochenende im Februar. Daher bitte ich von PC-Ausfällen, Computerviren oder ähnlichem in der Zeit von Samstag, den 4. Februar bis einschließlich Dienstag, den 7. Februar Abstand zu nehmen, da ich, ebenfalls traditionell, an diesen Tagen mit dem Aufbau, dem Ausschank und dem Abbau „meiner Theke“ im Foyer des Gemeindehauses ausgelastet bin.

Während meiner PC-fernen Tätigkeit des Getränkeausschankes werde ich sicher Zeit finden, das ein oder andere „Thekengespräch“ zu führen. Gerne auch über Viren, Trojaner, Hardwareprobleme, Internet und Social Media. Und das natürlich gratis, oder vielleicht für ein „Viertele“. Ich freue mich sehr, wenn ich den Einen oder die Andere meiner treuen Kundschaft begrüßen kann.

Ein Besuch unseres Gemeindefestes lohnt sich auf jeden Fall, selbstverständlich auch ohne Computerprobleme. Es gibt lecker Essen, reichlich zu trinken, eine Tombola, diverse Programmpunkte und das alles zu moderaten Preisen. Und am Sonntag gibt es vor dem Frühschoppen selbstverständlich einen Gottesdienst – „Fer umme“ ;-)

Also, bis Anfang Februar.

Walter Schwemlein
Ihr PC-Betreuer

 

Sie oder Du?

„Über den Umgang mit Menschen“ zählt zu einem der bekanntesten Bücher desChrista Schwemlein Bestsellerautors Adolph Freiherr von Knigge. Heute ist „Knigge“ ein Synonym für höfliches Verhalten und wen wundert’s, dass im Zeitalter des Internets „Knigge“ in Form von „Netiketten“ eine Renaissance erlebt.

Mit der Höflichkeit und dem Respekt ist das ja so eine Sache. An meinem Arbeitsplatz werde ich normalerweise gesiezt. Nicht aber wenn ich bei einer schwedischen Firma arbeite, wo das „Du“ gang und gäbe ist. Mit dem ersten „Hey du“ war ich in den 80ern in die große schwedische Familie aufgenommen. Ehrlich, nicht immer war mir wohl mit diesem egalisierenden „Du“. Schließlich war ich neu in dem Unternehmen, stand am Anfang meines Berufslebens und hatte einen Mordsrespekt vor meinen Vorgesetzten.

Seit der Einführung des Internets sind auch hier zu Lande die „Duzfreunde“ auf dem Vormarsch. In den sozialen Netzwerken wird das kollegiale „Du“ bevorzugt. Es soll einen wohlwollenden und vertrauensvollen Umgang miteinander signalisieren. Ich weiß nicht wie es Ihnen damit geht, aber ich empfinde dieses unvereinbarte „Du“ ungewohnt und je nachdem von wem es kommt auch ausgesprochen unhöflich. Mittlerweile gibt es eine Zwischenlösung: Das  „BLOG-DU“.

Analog zum „Arbeits- Du“, wo sich für die Zeit der gemeinsamen Arbeit alle duzen und man danach wieder zum Sie übergeht, duzt man sich im Blog und wechselt bei einer persönlichen Begegnung, sofern man nicht ohnehin „per Du“ ist, zum förmlichen Sie. Meine Erfahrung mit dieser Lösung? Diesen Schwank aus meinem Leben, den erzähle ich Ihnen bei Gelegenheit auf meinen ver-rueckten Seiten. :-)

Auch wenn ich damit gegen den Strom schwimme, so mag ich mich im Internet nicht anders verhalten wie im realen Leben auch. Deshalb habe ich mich für die Anrede in den Beiträgen für das respektvolle „Sie“ entschieden, das aber durchaus von Herzen kommt. In den Kommentaren verhalte ich mich wie es unter erwachsenen Menschen üblich ist. Menschen, die ich nicht kenne begegne ich mit Sie. Bei Menschen, mit denen ich bereits “per Du” bin, bleibts beim Du. Ganz einfach, oder? ;-)

So und jetzt hoffe ich, dass das Eis gebrochen ist und wir endlich anfangen dieses Blog mit Inhalt zu füllen. Warum der Start so lange dauert? „In jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ und ich gestehe, den wollte ich mir so lange als möglich bewahren. ;-)

In diesem Sinne

Ihre
Christa Schwemlein